Strom nach Schlaganfall und bei Schädel-Hirntrauma

 

Ältere Gehirne arbeiten effektiver

Wissenschaftler fanden heraus, dass Gehirne älterer Menschen effektiver arbeiten. Warum lernen Jugendliche dennoch schneller?

Synapsen bestimmten Lernverhalten

Oxford/Graz (pte) - Forscher der University of Oxford http://www.ox.ac.uk haben nachgewiesen, warum junge Menschen leichter lernen als ältere. Der Grund dafür ist, dass das Gehirn Erinnerungen verschieden abspeichert. So nehmen junge Gehirne beispielsweise Informationen leichter auf, ältere speichern die Informationen jedoch effektiver ab. Für die Wissenschaft bedeute dies einen neuen interessanten Ansatz, weitere Untersuchungen seien aber notwendig, so die Forscher.

Genau untersucht wurde das Nervensystem von jungen und alten Ratten, wobei genau auf die Aktivität der Synapsen geachtet wurde. So wurde festgestellt, dass die so genannten ”’’stillen Synapsen”” hauptsächlich bei jungen Menschen während der Speicherung von Informationen auftreten. Diese Synapsen nehmen aber mit zunehmendem Alter ab, wodurch die Speicherung von Informationen - also das Lernen - schwieriger wird. Für ältere Menschen sei das Lernen jedoch nicht so wichtig, sondern eher das Abrufen gespeicherter Informationen. Dies wird jedoch oft durch die doppelte oder mehrfache Verwendung bestimmter Gehirnteile erschwert.

Dass es einen Zusammenhang zwischen der Lernfähigkeit und dem Gehirn gibt, bestätigt auch Aljoscha Neubauer vom psychologischen Institut der Universität Graz http://www.uni-graz.at im Gespräch mit Pressetext. “Die Flexibilität und Plastizität der Nervenverbindungen im Gehirn nehmen mit zunehmenden Alter ab, wodurch die Lernfähigkeit beeinträchtigt wird”, erklärt Neubauer gegenüber Pressetext. Diese Defizite werden aber für gewöhnlich durch die so genannte Lebenserfahrung ausgeglichen, die ein unglaubliches Potenzial besitzt. “Im groben kann man sagen, die Leistungen im kognitiven Bereich nehmen nicht ab, sondern ändern sich mit zunehmenden Alter”, erklärt Neubauer abschließend.Mit Strom läuft”’’s besser

Batterie ein, Denken an: Sitzen wir vielleicht bald mit einem Kabelgewirr auf dem Kopf und einer Batterie vor uns am Schreibtisch? Damit unser Gehirn mit Strom stimuliert wird und wir schneller arbeiten können? Diese Vorstellung ist so abwegig nicht: Ein Forscherteam von der Uni Göttingen hat nun bestätigt, dass Gehirne “unter Strom” tatsächlich mehr Leistung bringen.

Professor Walter Paulus experimentiert seit 1999 zusammen mit seinen Kollegen mit Gleichstrom. Er legt an die Gehirne der Versuchsteilnehmer eine Spannung von zwölf Volt an - und schaltet so die Leistung ihrer Nervenzellen einen Gang höher: Tests zeigen, dass sich “unter Strom” verbale und motorische Fähigkeiten verbessern sowie das Lernen und Erinnern besser funktionieren. Doch der Strom gibt nicht nur gesunden Gehirnen einen Extrakick: Die Forscher hoffen jetzt auf wirksame Therapien für Patienten nach einem Schlaganfall, Demenzkranke und Migräne-Patienten.

Laut Gehirnforscher Dr. Michael Nitsche vom Uniklinikum Göttingen sind die Tests mit Gleichstrom für die Versuchspersonen harmlos. Während die zwölf Volt durch ihr Gehirn fließen, spüren sie davon nur ein schwaches Kribbeln. Auf einem Monitor wird den Probanden angezeigt, welchen Knopf auf der Tastatur sie - möglichst schnell - drücken müssen. Die Reaktionszeit wird genau gemessen. In den langen Tastenfolgen verstecken sich gleiche Sequenzen, zwölf verschiedene Zeichen, die sich wiederholen. Nach einiger Zeit durchschauen die Probanden den Trick und reagieren schneller. Und der Vergleich zeigt: “Unter Strom” gelingt das wesentlich besser als “ohne Saft”: Die Reaktionszeit der Teilnehmer nimmt dann um 40 Millisekunden ab.

Warum läuft”’’s mit Strom besser?

Für die Übermittlung eines Signals sind Nervenzellen zuständig. Ob diese den Reiz tatsächlich weiterleiten, hängt von der Spannung ab, die zwischen Zellinnerem und Zelläußerem herrscht. Da dieser Unterschied sehr groß ist, wird ein Reiz, der unter einer gewissen Schwelle bleibt, gar nicht übertragen. Wird jedoch von außen Gleichstrom in der richtigen Polung angelegt, verschiebt sich dieses innere Niveau und die Nervenzelle wird leichter zum Auslösen gebracht. Jetzt reicht schon ein kleiner Reiz aus, um das Signal weiter zu geben.

Dies funktioniert jedoch nur in Hirnregionen, in denen die Nervenzellen nicht gleichverteilt sind. Im Neuron selbst herrscht eine dominante Richtung vor, in die das Signal weitergeleitet wird. Der Gleichstrom, der an die Hirnrinde angelegt wird, beschleunigt somit die Arbeit der Nervenzellen. Beim Lernen werden ständig neue synaptische Verbindungen gebildet - wenn der Gleichstrom nun dieses Neuanlegen beschleunigt, kann sich das mit leichterem Lernen auszahlen

Strom nach Schlaganfall und bei Schädel-Hirntrauma

Die Anwendungsfelder für die Behandlung mit Gleichstrom sind vielfältig: Bei Schlaganfall-Patienten zum Beispiel ist das geschädigte Areal weniger aktiviert als bei gesunden Personen. Durch die Stimulation mit Strom werden die Nervenzellen wieder leichter erregbar - die Patienten können sich wieder bewegen. Einsetzen lässt sich diese Methode auch bei Personen mit Schädel-Hirntrauma oder gegen Depressionen.

Anders gepolt gegen Migräne und Epilepsie

Andrea Antal, Gehirnforscherin am Uniklinikum Göttingen, sagt der Migräne den Kampf an - indem sie die angelegte Spannung einfach umpolt - und so dem Anschlagen der Nervenzellen entgegenwirkt. “Bei Migräne gibt es zwischen den Anfällen eine abnormal erhöhte Erregbarkeit, und wir versuchen einfach, diese zu vermindern”, sagt die Neurowissenschaftlerin. Hundert Migräne-Patientinnen behandelt sie mit dieser Methode, die in 70 Prozent der Fälle Erfolg zeigt. Dafür setzt sie ihre Patientinnen sechs Wochen lang dreimal pro Woche unter Strom. Auch bei epileptischen Anfällen kann die angelegte Spannung helfen.

Kleiner Strom-Kick vor der Prüfung?

“Die Vorstellung, dass man jetzt eine Gleichstromsimulation flächendeckend in Schulen einsetzt, um die Ergebnisse zu verbessern, ist sicherlich keine Alternative für die Zukunft”, betont Gehirnforscher Nitsche. Dafür seien die bei den gesunden Testpersonen festgestellten Änderungen zu gering. Außerdem wisse man nicht, ob eine langfristige Anwendung tatsächlich auf Dauer sicher ist. “In kurzfristigen Situationen, in denen Höchstleistung benötigt wird, da könnte man sich das vorstellen. In Prüfungssituationen kann so eine Stimulation möglicherweise noch einmal den letzten Kick geben.”

Vom Gedankenblitz zur Idee

Genies, Erfinder, Künstler - ihre Kreativität scheint keine Grenzen zu kennen. Woher haben sie ihre Ideen? Funktioniert ihr Gehirn anders, so dass sie kreativer denken als andere Menschen? Die Kreativitätsforschung ist heute einige Schritte weiter. Inzwischen weiß man, dass bei einem schöpferischen Denkprozess verschiedene Schritte durchlaufen werden. Man weiß auch, dass Kreativität zu einem großen Teil mit harter Arbeit zu tun hat, aber auch mit der “kreativen Pause”, in der das Gehirn seine Idee formt.

Kreative haben ein träges Hirn

Sicher ist: Kreativität lässt sich nicht einem bestimmten Ort im Gehirn zuordnen. Für jede geistige Leistung, egal ob es Lesen, Nachdenken oder Schreiben ist - immer gibt es ein verteiltes Muster von Aktivitäten im Gehirn. Neurowissenschaftler fanden etwa heraus, dass das Gehirn hochkreativer Personen im Vergleich zu hochintelligenten Personen insgesamt weniger aktiv ist. Verschiedene Gehirnareale sind dagegen stärker gekoppelt.

Dem Gehirn auf die Sprünge helfen

Dies kommt dem divergenten Denken entgegen, dem kreative Lösungen entspringen. Denn anders als das konvergente Denken, bei dem man problemorientiert Schritt für Schritt nach einer logischen Lösung sucht, werden beim divergenten Denken weiter entfernt liegende Teile des Gehirns gemeinsam aktiv - sie assoziieren.

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*Das Haarp Projekt, Kapitalverbrechen an unseren Kindern
*Ist die Klimaerwärmung durch Industrieabgase eine Ente !?
*Der Golfstrom als Motor für unsere globale Zentralheizung
*Mobilfunktürme heizen das ErdKlima auf!
*Aus der die Staub- Aerosolforschung
*Saubere Luft heizt Europa ein

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